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15. Rallye – Tag: Lagodehki – Baku, das Ziel ist zum Greifen nahe!

Posted by on 13. Mai 2012

Die erholsame Nacht im nicht mehr ganz taufrischen Hotel war auch dringend notwendig für die Etappe nach Baku.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum Frühstück genehmigten wir uns erst mal die komplette  Auslage der ersten Bäckerei die wir in Lagodehki fanden – bestehend aus ein paar staubtrockenen Keksen und umso fettigeren Teigtaschen. Ist zwar keine Offenbarung, macht aber irgendwie satt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Danach ging es zum nahen Grenzübergang, den wir mit Sonderbehandlung in nur einer Stunde passieren durften. Es war dennoch ein etwas seltsames Gefühl hier abgefertigt zu werden, da viele Soldaten im Niemandsland zwischen den beiden Grenzen ihren Dienst mit grimmiger Miene, AK47 auf dem Rücken und einer Uniform wie aus besten Sowjetzeiten versahen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erwartungsgemäß ging es nach dem Grenzübertritt weiter wie in Georgien: saftige grüne Landschaften und mal wieder Rindviecher auf der Strasse. Diesmal aber nicht nur tierischer Natur – ein anderes Rally Team hatte ein Fahrzeug in die Botanik gesteckt und beim „Streifen“ eines Baums den kompletten Vorderwagen eines größeren Ingolstädter Produktes komplett umgestaltet. Zum Glück ist keinem etwas passiert…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Langsam aber sicher veränderte sich die Landschaft hin zum Kargen. Hier noch ein paar Impressionen dazu:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit dem Feinstaub nimmt man es hier nicht so genau – nach dem Tag hinter den LKWs husteten wir abends beinahe ein Stück Kohle.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und wenn einem nicht gerade Ruß entgegenkam, dann vielleicht ab und an ein paar Hühner. Hier ist die mobile Variante des Hünerstalls auf Aserbaitschanisch zu sehen:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zwischendrin nutzten wir die Pausen für die Völkerverständigung und gaben dem Lada wieder etwas Luft auf die Reifen. Mit Profil war da nicht mehr viel los – das lag wahrscheinlich an der ordentlichen Portion negativen Sturzes nach seinem letzten Unfall. Aber wie bei fast allen haarsträubenden Dingen, die wir so auf den Straßen zu Gesicht bekamen, war auch diesmal der Kommentar des Fahrers dazu „…Problem – No!“. Ok, na dann ist ja alles gut.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vor Baku gab es noch einige Pässe zu überwinden, die zunächst noch mit reichlich Grün und Blüten verziert waren, aber stets sandiger und Steiniger wurden – die Wüste kam!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit jedem weiteren Kilometer den wir uns Baku nährten wurde die Sicht schlechter – lags am Sand oder an den Abgasen – wir wissen es nicht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und noch mehr Impressionen kurz vor Baku:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unser Weg führte uns vorbei an den ersten Ölfördertürmen zum brennenden Berg Yanar Dagh für unsere Siegerpose.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Berg Yanar Dagh brennt angeblich, da dort ein natürliches, oberflächennahes Gaslager austritt – wir haben da eher die Theorie, dass mittlerweile ein Rohr von der nahegelegenen Gasförderstation verlegt wurde, da es viel zu kontrolliert an genau einer Stelle brennt. Spektakulär sieht es dennoch aus.

Jetzt sind wir also endlich nach fast 6500km gut an unserem Ziel angekommen. Realisiert haben wir das aber alle noch nicht, weil der Tag mit viel Organisatorischem für die Vorbereitung der Fahrzeugabgabe, den Transfährflügen nach Jordanien und dem letzten Schliff des Roadbooks überfrachtet war. Morgen wird dies wahrscheilich deutlich emotionaler, wenn es an die Abgabe unserer treuen Gefährte geht…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach einer Runde im Nachtwahnsinnsverkehr Bakus mit Tankstopp kurz vor knapp (wir konnten einfach keine Tankstelle finden, die mit Karte zu bezahlen war und ließen uns schließlich mit 93 Oktan Sprit und Euro übers Ohr hauen) waren wir alle froh ein Feierabendbier in unserem Hostel genießen zu können. Wir sind direkt in der Altstadt untergekommen, wo übrigens jeder dein bester Freund ist. Man wird stets mit „Hello myfriend, how are you,…“, einem Händedruck und dem Hinweis auf ganz besonders günstige Angebote begrüßt. Aber irgendwie bekommt man das Gefühl nicht ganz abgeschüttelt, dass hier nichts aus Gastfreundlichkeit passiert – keinVergleich zu Georgien. Aber vielleicht hatten wir dort auch nur großes Glück…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Morgen wird es, wie beschrieben ernst…

 

Mehr in Kürze auf diesem Kanal!

2 Responses to 15. Rallye – Tag: Lagodehki – Baku, das Ziel ist zum Greifen nahe!

  1. Kayden

    At last! Someone who unndastrdes! Thanks for posting!

  2. auto insurance

    “The Zionists have destroyed everything in Gaza. Don’t let them destroy hope” or similar ?And then send the picture of the banner on one of the boats out in a press release with this

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